
Entschlossen, düster, aggressiv
Morgens fragte Außenangreifer Idi noch, ob er sich denn rasieren solle, war gänzlich verwundert, als diese Frage mit einem „Nein“ beantwortet worden war. Erst im Studio wurde dem 32-Jährigen bewusst, was auf ihn und seine Teamkollegen zukam. Denn zum neuen Fotokonzept des VfB Friedrichshafen gehören nasse Gesichter und aggressive Blicke. „Wir wollten in diesem Jahr nicht wie sonst nette und brave Jungs zeigen, sondern eine entschlossene, düstere und auch aggressivere Mannschaft“, erklärt Grafiker Mike Winter von der Agentur Neubert + Jones. Außerdem müssen sich die Spieler in diesem Jahr mehrmals umziehen, da nicht nur die gewöhnlichen Trikotbilder gemacht werden sondern auch Fotos, auf denen die Volleyballprofis in engen schwarzen T-Shirts zu sehen sind.
Fotoexperte Faaber hatte für dieses spezielle Fotoshooting genaue Vorbereitungen getroffen. Die Beleuchtung, die Kameras – alles musste perfekt sitzen. Bereits im Vorfeld hatte er die Spieler in Gruppen aufgeteilt: „Man sollte nie zu viele auf einmal im Studio haben. Ihnen wird schnell langweilig und sie werden dann wie kleine Jungs“, sagt er. „Und klar muss man schon vorher einige Tests machen, sodass alle Einstellungen auch passen, wenn es losgeht.“ Beim ersten Fotoshooting waren Idi, Thilo Späth sowie das nordamerikanische Trio mit Cory Riecks, Matthew Denmark und Thomas Jarmoc an der Reihe. Alle fünf verhielten sich trotz der Hitze und der fotografischen Herausforderung wie auf dem Spielfeld – sehr professionell und engagiert. Darüber hinaus gefiel ihnen das neue Fotokonzept. „Ich finde es super“, sagt Denmark. „Wir sehen sehr athletisch aus und werden in dieser Saison mit Sicherheit einige weibliche Fans mehr bekommen.“
Von der Magie des Balles sind alle angetan
Architektur
Mehr als das bloße Abbilden von Gebäuden und Darstellung von Innenräumen
Beim ersten Shooting stehen die Actionshots und verschiedene Porträts von José, Juraj Zat’ko, Oliver Venno, Jeroen Trommel, Christian Fromm, Adrian Gontariu und Thilo Späth auf dem Programm. Dazu kommen die Aufnahmen der Trainer, des Managements und der Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle – dem Team, das hinter der Mannschaft auf dem Spielfeld steht. Direkt nach Ende der Volleyball-Weltmeisterschaft im Oktober folgen die fehlenden Porträts der WM-Teilnehmer und natürlich die Teamfotos.
Mittlerweile ist Zat’ko an der Reihe. Er steht inmitten der weißen Hohlkehle, die Arme hinter dem Rücken zusammengefasst und schaut direkt in die Kamera. „Gut, jetzt dreh dich ein bisschen“, sagt Faaber. Zat’ko dreht den Oberkörper und Faaber greift wieder ein. „Dreh auch die Füße. Das macht es leichter.“ Drei, vier, fünf Mal erleuchten die Blitze, dann kommen die nächsten Anweisungen. „Jetzt bitte etwas freundlicher. Zeig mir dein VfB-Lächeln.“ Und Zat’ko lächelt. Auch wenn dem Slowaken das auf Fotos so ganz und gar nicht gefällt. „Das sieht immer blöd aus, wenn ich auf Fotos lache“, erzählt er später. „Ich mag das nicht. Ich schaue lieber ernst.“
Gleich danach kommt wieder der magische Ball zum Einsatz, dessen Geheimnis sich erst jetzt und bei genauem Hinsehen lüftet. Von fast unsichtbaren Schnüren wird der Volleyball in Position gehalten und lässt sich dadurch immer auf die passende Höhe bringen. „Das sind die Tricks der Fotografen“, schmunzelt Faaber. „Für den VfB muss man sich schon etwas einfallen lassen.“
Beim ersten Shooting stehen die Actionshots und verschiedene Porträts von José, Juraj Zat’ko, Oliver Venno, Jeroen Trommel, Christian Fromm, Adrian Gontariu und Thilo Späth auf dem Programm. Dazu kommen die Aufnahmen der Trainer, des Managements und der Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle – dem Team, das hinter der Mannschaft auf dem Spielfeld steht. Direkt nach Ende der Volleyball-Weltmeisterschaft im Oktober folgen die fehlenden Porträts der WM-Teilnehmer und natürlich die Teamfotos.
Mittlerweile ist Zat’ko an der Reihe. Er steht inmitten der weißen Hohlkehle, die Arme hinter dem Rücken zusammengefasst und schaut direkt in die Kamera. „Gut, jetzt dreh dich ein bisschen“, sagt Faaber. Zat’ko dreht den Oberkörper und Faaber greift wieder ein. „Dreh auch die Füße. Das macht es leichter.“ Drei, vier, fünf Mal erleuchten die Blitze, dann kommen die nächsten Anweisungen. „Jetzt bitte etwas freundlicher. Zeig mir dein VfB-Lächeln.“ Und Zat’ko lächelt. Auch wenn dem Slowaken das auf Fotos so ganz und gar nicht gefällt. „Das sieht immer blöd aus, wenn ich auf Fotos lache“, erzählt er später. „Ich mag das nicht. Ich schaue lieber ernst.“
Gleich danach kommt wieder der magische Ball zum Einsatz, dessen Geheimnis sich erst jetzt und bei genauem Hinsehen lüftet. Von fast unsichtbaren Schnüren wird der Volleyball in Position gehalten und lässt sich dadurch immer auf die passende Höhe bringen. „Das sind die Tricks der Fotografen“, schmunzelt Faaber. „Für den VfB muss man sich schon etwas einfallen lassen.“










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